Yannick Steinbrenner kam, sah und siegte

Yannick Steinbrenner aus Mandelbachtal feierte beim zweiten Lauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) ein gelungenes Debüt auf der Nordschleife. Zusammen mit seinem erfahrenen Teamkollegen Jens Bombosch (Siegen) lenkte der 19-jährige den Honda Civic Diesel zum Klassensieg. Das Duo war zudem bester Selbstzünder im Feld der 130 Starter. „Wir sind mit Yannicks Leistung sehr zufrieden und sehen uns bestätigt, ihn für das dmsj Youngster-Racing-Team 2014 ausgewählt zu haben“, freute sich der dmsj Fachberater Christopher Bartz.

Youngster-Racing-Team„Die Bedingungen heute waren natürlich perfekt“, sagte ein glücklicher Steinbrenner im Ziel. „Es war angenehm warm, es gab nur ganz wenige Gelbphasen und der Honda lief perfekt. Vielen Dank an die FahrWerk-Mannschaft! Ein großes Lob geht auch an Jens, der mir viel erklärt und gezeigt hat. Bislang kannte ich die Stecke nur von einem Track-Day oder einer Spielekonsole.“ Denn in der ersten Rennhälfte hatte Bombosch am Volant Platz genommen, Steinbrenner daneben auf dem Beifahrersitz. Für den zweiten Teil wurden die Plätze getauscht. „Yannik hat auf Anhieb eine gute Linie gefunden, fuhr schnell und konstant und ich fühlte mich als Beifahrer sicher“, lobte Bombosch.

Bartz selber war dieses Mal ein viel beschäftigter Koordinator an der Boxenmauer, denn neben Steinbrecher im Honda vom Team FahrWerk waren zwei weitere aktuelle dmsj Youngsters mit von der Partie: Sascha Friedrich (Essen) und Sandro Marsani (Hattingen). Die beiden teilten sich das Cockpit im BMW 325i E36 von Jacos Paddock, starteten bei den Serienwagen bis 2500 ccm, fuhren auf den fünften Platz bei elf Startern und waren erneut bester E36.

Friedrich brauchte für das bevorstehende ADAC 24h-Rennen in knapp zwei Wochen zum einen noch Fahrpraxis und zum zweiten ein gutes Ergebnis. „Ich habe mich schnell auf den BMW eingeschossen und hatte enorm viel Spaß. Das Überholen und überholt werden hat heute hervorragend geklappt, es war ein perfekter Tag. Die 24 Stunden können kommen“, sagte der Essener.

Marsani war froh, das nach dem technischen Ausfall vor zwei Wochen dieses Mal alles glatt ging. „Ich war das erste Mal auf der Nordschleife mit Slicks unterwegs und es lief alles bestens“, sagte das Mitglied des 2014er Youngster-Racing-Teams. „Nach zwei Runden hatte ich mich ans Auto gewöhnt und fand meinen Rhythmus. Erfreulich war, dass ich während des gesamten Sieben-Runden-Stints nur einmal Doppelt-Gelb hatte. Mit dem Verkehr kam ich auch gut zurecht, ich habe viel in den Rückspiegel geschaut. Aber so viele Schnellere gab es gar nicht, abgesehen von diversen GT3-Porsche.“

In knapp zwei Wochen wird es für das dmsj-Youngster-Racing-Team 2013 ernst: Dann heißt es Ring frei für Sascha Friedrich, Sönke Glöde, Marcel Hellberg und Robin Strycek beim Rennen rund um die Uhr. Am Freitagmorgen feiert mit Dominik Busch das dritte Mitglied von dmsj Youngster-Racing-Team 2014 beim RCN-Lauf sein Nordschleifen-Debüt im Honda Civic Diesel.