Sieben dmsj-Piloten kämpfen um den inoffiziellen WM-Titel

Noch ist es 40 Starter groß, jenes Junioren-Nachwuchs-Feld, das am 9. August im französischen Lamothe den FIM Speedway Youth World Cup 250 ccm austragen wird. Bevor es soweit ist, wird die Bahnsport-Jugend erst einmal ein dreitägiges Trainingsprogramm mit den ehemaligen Fahrern Pavel Ondrasik und Rene Schäfer absolvieren, Regelwerke, Fitnesspläne, Medienarbeit, den Umgang mit Sponsoren und vieles mehr vorgestellt bekommen und näher kennenlernen. Aus zwei Halbfinalläufen entscheiden sich schließlich am Samstag jene 20 Piloten, die einen Tag später um die Krone bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft kämpfen werden.

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Deutschland stellt gemeinsam mit Frankreich mit sieben Teilnehmern die meisten Piloten. Insgesamt beteiligen sich am FIM Speedway Youth World Cup 250 ccm zwölf Nationen, die von A wie Australien bis T wie Tschechien reichen. "Von DMSB-Seite sind Celina Liebmann, Jonas Wilke, Mike Jacopetti, Lukas Fienhage, Darell de Vries, Nils Oliver Wessel und Fabian Neid mit dabei", erzählt Rene Schäfer, als dmsj-Fachberater Bahnsport zuständig für die deutschen Junioren. Im vergangenen Jahr räumte Deutschland mit Sandro Wassermann, Lukas Fienhage und Darell de Vries auf den Plätzen eins bis drei und Nils Oliver Wessen auf Rang fünf auf der kürzeren Speedwaybahn beim Youth World Cup mächtig ab. Lukas Fienhage wurde zudem Vize Youth World Cup Sieger 250 ccm auf der Langbahn.

"Die Zahl der Favoriten ist in diesem Jahr in jedem Fall sehr groß", sagt Rene Schäfer. Er fürchtet vor allem die Konkurrenz aus Großbritannien, Australien, Polen und Russland. So sind beispielsweise mit Marcin Turowski und Kyle Bickley der Erste und Zweite des gerade erst in Olching ausgetragenen Track Racing European Cups in der 125er-Klasse und damit die beiden besten Nachwuchs-Europäer dieser Saison mit in Frankreich dabei und dürften auch hier zum erweiterten Favoritenkreis zählen. "Lernen und weiterkommen werden unsere Fahrer in jedem Fall", ist Schäfer überzeugt. Mit etwas Glück könnte für den deutschen Nachwuchs auch der eine oder andere Podestplatz herausspringen.