dmsj Youngster-Racing-Team 2012/2013: Alles richtig gemacht

Beim siebten Saisonrennen zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring bewiesen Kevin Paefgen (Dormagen) und Robin Strycek (Dehrn) einmal mehr, warum sie für das dmsj Youngster-Racing-Team 2012/2013 ausgewählt worden sind. Mit schnellen und konstanten Rundenzeiten am Steuer des Honda Civic Diesel vom Team FahrWerk freuten sich die beiden über den 67. Gesamtrang im Feld der 118 Starter und den erneuten Sieg bei den Dieselfahrzeugen. „Die beiden haben genau das gemacht, was wir von ihnen erwarten“, freute sich der dmsj Leistungssport-Beauftragte Christopher Bartz.

Youngster-Racing-TeamIm Parc Fermé fielen sich die beiden Youngster in die Arme: Sowohl Startfahrer Paefgen als auch Strycek wussten, dass sie mit ihrer Leistung und den Rundenzeiten zufrieden sein konnten. Beide waren zuvor erstmals ohne Instruktor oder Beifahrer auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt unterwegs. Die Bestzeiten von 9:10 Minuten (Paefgen) und 9:13 (Strycek) lagen nur wenige Sekunden über der Allzeit-Bestmarke des seit 2007 eingesetzten Selbstzünders.

„Gleich in der ersten Sprintrunde hatte ich eine kleine Schrecksekunde“, sagte Startfahrer Kevin Paefgen. „Ich hatte ein schönes Duell mit einem BMW und wollte keinen Boden verlieren. Dabei habe ich etwas zu hart gebremst und der Honda übersteuerte. Trotz Gegenlenkens wurde es ein halber Dreher. Minimal habe ich mit der hinteren Stoßstange noch die Mauer touchiert, aber alles nichts Schlimmes. Bis auf etliche Gelbphasen an Unfallstellen lief alles planmäßig. Erfreulich war auch, dass es erstmals in diesem Jahr trocken blieb!“

Robin Stryceks Schrecksekunde fand im Schwedenkreuz statt. „Der Honda ist auf der Hinterachse etwas giftig, daran musste ich mich erst gewöhnen. Mit Gegenlenken konnte ich die Situation retten. Zum Glück, denn gerade dort möchte man wirklich keinen Unfall haben. Bis auf nachlassende Vorderreifen gegen Rennende war alles OK. Wegen der Intervention-Car-Phase in der Hatzenbach, wo sich ein Mini überschlagen hatte, wurden gegen Ende meine Rundenzeiten langsamer. Gottlob ist dem Fahrer nichts passiert, das Fahrzeug sah übel aus.“

Beim RCN-Saisonfinale am 22. September werden sich die anderen beiden Youngster Sascha Friedrich (Essen) und Marcel Hellberg (Hiddenhausen) am Steuer des Honda Civic abwechseln. Für beide ist es der erste Nordschleifen-Einsatz ohne Instruktor. Zuletzt startete das Duo erfolgreich beim RCN-Lauf auf dem Lausitzring.