Christian Schmitz zum dsj Juniorbotschafter für Dopingprävention ausgebildet

25 junge Sportler/-innen haben sich beim Dopingpräventionsseminar der Deutschen Sportjugend (dsj) in Hamburg getroffen, um über die Bedeutung eines sauberen Sports zu diskutieren und zu Juniorbotschafter/-innen für Dopingprävention ausgebildet zu werden. Für die dmsj hat Christian Schmitz am Seminar teilgenommen.

Christian SchmitzSeit 2010 haben ca. 70 Leistungssportler/-innen zwischen 18 und 25 Jahren an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen der dsj teilgenommen und sind zu Juniorbotschafter/-innen für Dopingprävention ausgebildet worden. Mit Christian Schmitz war nun erstmals ein Motorsportler dabei.

„Doping ist mehr als das, was auf einer Liste steht“; sagte Gerhart Treutlein, Professor am Zentrum für Dopingprävention der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, zur Begrüßung.

Im Verlauf des dreitägigen Seminars diskutierten die Teilnehmer/innen gemeinsam mit dem Sportwissenschaftler Manuel Ruep unterschiedliche Ansätze zur Dopingprävention und sammelten Argumente für weitere Auseinandersetzungen mit dem Thema in ihrem Umfeld, ihren Vereinen und Verbänden. Diskutiert wurde u.a. auch über die Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln, die eine so genannte Dopingmentalität fördern. „Wenn ich bereit bin, künstlich nachzuhelfen, sinkt meine Hemmschwelle“, so Manuel Ruep. Unter dem Motto „Mental stark machen“ wurden die Teilnehmer/-innern schließlich auch im Hinblick auf das Heidelberger Kompetenztraining geschult, das sich mit der Kraft der Konzentration zur natürlichen Steigerung der eigenen Leistungsfähigkeit beschäftigt.

Die dsj Juniorbotschafter für Dopingprävention verwenden die Arbeitsmaterialien der NADA und der dsj, verteilen und kommentieren diese in ihren Strukturen.

„Es war ein sehr spannendes Wochenende für mich. Es ist interessant, mit welchen Methoden vorgegangen wird, um einen sauberen Sport zu garantieren. Für unseren Sport, den Motorsport, war insbesondere das Heidelberger Kompetenztraining von Bedeutung“, so der Herresbacher nach dem Wochenende.

„Wir müssen alle daran arbeiten, um die Präventionsarbeit weiter voranzutreiben. Ich halte es z.B. für sehr wichtig, einen Ansprechpartner in jeder Region zu haben und stelle mich für Fragen und bei Problemen gerne zur Verfügung. Sprecht mich einfach an, zusammen finden wir eine Lösung“, so Christian Schmitz weiter.